Nach langer Zeit ist Lokas zurück am Seziertisch. Obwohl er das nie wieder wollte. Warnung: Das Kapitel enthält explizite Darstellungen einer Obduktion, Kannibalismus, Zwangsgedanken und sexuelle Inhalte.
„Du kennst ja noch alles“, war Adrians einzige Erklärung, als er das Schloss mit einem Schlüssel entriegelte und die Tür aufschwang.
Die Kühle strömte sofort aus dem Raum, umgab mich zusammen mit dem süßlichen Geruch der Verwesung. Noch nicht weit fortgeschritten. Dennoch begriff ich, wieso unbedingt heute alle Organe konserviert werden mussten. Das unterschwellige Surren der Fliegen bestätigte meine Vermutung.
Adrian trat als erster ein. Routiniert schmiss er seine Umhängetasche auf einen Stuhl, von dem ich nicht mal sah, dass er dort war. Erst danach begab er sich in die Mitte des Raums, wo er eine Talglampe entzündete.
Ich wich erschrocken zurück, als ich den Leichenberg sah. In Lumpen gekleidete Leiber, deren Hälse Hämatome aufwiesen, als wären sie bis zum Tode gewürgt worden. Oder erhängt. Eine solche Menge sprach dafür, dass die Wachen von Grunweld einige Strafen vollzogen hatten. Bestimmt stand das schon länger an, als feierliche Einleitung für den Frühlingsumzug.
„Doch zart besaitet?“, spottete Adrian und kam auf mich zu. „Aber ja, es sind einige. Das sehe auch ich nicht alle Tage.“ Er wies mich an, meine Tasche auch auf den Stuhl abzulegen und reichte mir danach die Lederhandschuhe und die Schürze.
Wir zogen uns an, wonach er mich zum Seziertisch führte, wo der erste, nackte Kandidat bereitlag. Die Augenlider waren geschlossen, die Haut war trotz des warmen Lichts weiß wie Kalk. Fast so weiß wie meine.
Adrian wirkte dagegen braun gebrannt, obwohl er im Gegensatz zu mir immer noch im Keller arbeitete. Dafür verbrachte er seine Freizeit meist draußen. Dort hatte die Sonne die Gelegenheit ihn zu formen, während ich zumeist in meiner Räumlichkeit Frieden fand.
„Ich habe mir das wie folgt gedacht“, begann Adrian und wies auf das viele ausgelegte Besteck. „Wir entnehmen erstmal alles Verwertbare. Augen, Organe. Wir müssen nicht zu gründlich sein, das ist für die jungen Physici zum Austoben. Ach, und vom Kräftigsten brauchen wir noch das Skelett. Leider haben die Wachen den beim Verladen ganz unten hingeschmissen. Vollidioten.“
Ich schmunzelte. „Die werden es leider nie lernen. Ich hatte mal jemanden mit einem wirklich schönen Schädel. Aber dem haben sie den Kiefer zertrümmert.“
„Die können wirklich nichts anderes als mit ihrem Schwert rumfuchteln und Leute vermöbeln“, stimmte Adrian ein und schnalzte mit der Zunge. „Aber bei meiner Begutachtung gestern sahen die Körper unversehrt aus. Wir versuchen also, das Beste rauszuholen.“ Ein verschmitztes Lächeln bildete sich und fast schon auffordernd hob er die Augenbrauen.
Ich nickte zustimmend. Der kalte Griff der Angst ließ allmählich von meinem Herzen ab. Die ganze vergangene Nacht hatte ich wach gelegen, an all das gedacht, was heute schieflaufen konnte. Aber bisher zog mich nichts an. Es waren nur Leichen, so unbedeutend für mich wie ein grauer Stein.
Adrians unbeschwerte humorvolle Art ließ mich vergessen, wo ich mich befand. Zudem verdrängte ein stechender Zitronengeruch die Verwesung aus meiner Nase und dem gesamten Keller. Meine Schultern senkten sich. Mein Freund hatte an alles gedacht.
So begannen wir.
Die Öffnung des ersten Leibes machte mich wieder nervös. Allein der Anblick der Schneide, die über die Brust glitt und dabei eine dunkelrote Blutspur hinter sich zog. Nichts daran ist appetitlich. Ein alter, unansehnlicher Körper, redete ich in Gedanken auf mich ein.
Adrian schnitt fachkundig an dem Brustkorb entlang, trennte die Muskulatur vom Knochen. Er klappte die Hautlappen zur Seite und winkte mit den Fingern. Ich griff nach der Säge und übergab sie ihm. Dann begann der eigentliche Schrecken.
Die Säge raspelte über die Knochen. Zug um Zug. Schnürte mir jedes Mal ein wenig weiter die Luft ab. Irgendwann atmete ich gar nicht mehr und beobachte nur, wie Adrian eine Rippe nach der nächsten durchtrennte. Knacken. Brechen. Reißen. Eine Kakophonie des Körpers.
„So“, verkündete Adrian und hob den Brustkorb an. „Ich merke immer wieder, dass mich das ein wenig an eine Spinne erinnert.“
Das erste Mal wagte ich wieder zu atmen. „Ei-eine Spinne?“
Mein Freund nickte und balancierte den Knochen auf seinen vorgestreckten Armen. „Mit ein paar mehr Beinen, aber siehst du es auch?“
Wieder überkam mich ein leichtes Lächeln, als ich nickte. „Ja, schon ein wenig gruselig der Gedanke, dass unsere wichtigsten Organe von einer Spinne umhüllt sind.“
„Glücklicherweise ist sie ausgehärtet und krabbelt nicht auf unserer Lunge.“ Mit diesen Worten schleuderte er den Brustkorb in eine Holzkiste ein paar Schritte vom Tisch entfernt. „Genug des Spaßes, jetzt beginnt die Arbeit. Hol alles raus, ich öffne solange den Schädel.“
„Ja, Magister“, sagte ich gespielt unterwürfig und griff nach den Entnahmeinstrumenten.
Es blieb ausgelassen. Adrian hatte einige Anekdoten über seine Kollegen. Wie Pietro ein Auge rausgeploppt hatte und es durch den Raum gesprungen war. Auf der Suche danach war er schließlich draufgetreten. „Dabei hatte es eine seltene grüne Farbe. Es hatte mich ein wenig an deine Augen erinnert. Leider hatte der Kerl ohnehin nur ein Auge.“
Ich wusste nicht wirklich, ob mich das schmeicheln oder beängstigen sollte. Meinen brennenden Wangen nach zu urteilen, fühlte ich ersteres.
Die Stunden vergingen. Adrian füllte zwischendurch den Talg der Lampe nach, dessen Duft den der Leichen übertönte und mir meine Sinne vernebelte. Es war ein angenehmes Arbeiten. Als wir kurz in den Garten unserer Einrichtung gingen und unsere Brote aßen, wurde mein Herz sogar schwer.
Es war damals richtig gewesen, den Keller zu verlassen. In der Aufreinigung und Destillation konnte mir nichts passieren. Mein Magister übergab mir Aufgaben, die ich alleine bewältigen konnte, nicht zuletzt, weil ich es so wünschte. Dennoch vermisste ich diese alltäglichen Situationen. Das Lachen mit Adrian, die Pausen im Garten, die Gespräche über die Götter und die Welt.
Vielleicht war ich aber doch zu vorsichtig gewesen. Nie war ernsthaft etwas passiert. Ich hatte mich unter Kontrolle. Es machte mir nichts aus. Ich dachte nicht daran. Ich war nicht so schwach, wie ich glaubte.
Das dachte ich.
„Das war der letzte Knochen“, sagte Adrian und wischte sich den Schweiß von der Stirn. „Eigentlich müssen nur noch die restlichen Herzen gewogen werden.“ Er sah zu mir herüber, wo ich gerade mit dem Federkiel das Gewicht der letzten Leber eintrug.
Danach nahm ich das Organ, warf es in das Gefäß mit den restlichen sieben Lebern und kontrollierte mit der nicht behandschuhten Hand, ob mein silberner Haarreif noch richtig saß. „Ja, das ist schnell gemacht“, stimmte ich mit ein und besah unsere Arbeit.
Adrian schmiss das letzte Fleisch des Patienten weg, nur noch seine Knochen lagen auf dem Seziertisch. Sonderlich sauber war er nicht vorgegangen. Einige Knochen wiesen Sägespuren auf, die Hände und Füße waren nicht vollständig. Sauber genug für Adrian. Ansonsten waren alle Organe bis auf die Herzen schon in ihren Gefäßen. Die Reste der Leichen türmten sich in der Holzkiste und drumherum.
„Gut, ich würde mich dann schon mal auf machen. Die Herzen wiegen solltest du ja alleine hinbekommen.“
Mein eigenes Herz rutschte mir in die Hose. „Was?“, brachte ich tonlos hervor.
Er schnaubte belustigt, löste die Bänder der Schürze und zog sich die Handschuhe aus. „Du machst genau mit dem weiter, was du bisher gemacht hast“, sagte er und schüttelte den Kopf, als würde er innerlich über mich lachen. „Das schaffst du sicher.“
Ich stand noch eine Weile angewurzelt da. Beobachtete ihn wortlos dabei, wie er seine Arbeitskleidung an einem Harken hing und sich seine Tasche umwarf. Erst, als er sich zur Tür aufmachte, trat ich einen Schritt auf ihn zu. Meine Stimme war gebrochen, die Silben purzelten unkoordiniert aus mir heraus: „Bitte, Adrian. Lass mich nicht alleine.“
Kaum hatte ich das gesagt, senkte ich meinen Kopf und sah zur Seite. Ich war so erbärmlich. Wenn ich das bemerkte, dann auch Adrian.
„Ähm.“ Ich hatte meinen wortgewandten Freund sprachlos gemacht. Ich zuckte zusammen, als er mich an den Schultern packte und meinen Blick suchte. Menschen in die Augen zu sehen, war mir äußerst unangenehm. Einzig Adrians rehbraunen Augen konnte ich nicht widerstehen. Vor allem nicht, wenn sie so funkelten.
„Lokas…“ Er schüttelte leicht den Kopf. „Du warst immer begabter als der Rest von uns. Weißt du das eigentlich?“ Seine Finger drückten sich fester auf meine Schultern. „Was ist nur mit dir passiert?“
„Es ist nicht das Wiegen“, flüsterte ich und verzog meine Mundwinkel.
„Was dann? Und sag jetzt nicht, dass dir deine Hose ein wenig enger sitzt. Wenn dir das bis jetzt passiert ist, dann kann ich dir versichern: Es ist mir nicht aufgefallen.“
Ich wusste keine Antwort. Mein Magen zog sich bei den Worten ohnehin zusammen und mir wurde schlecht.
Er klopfte mir auf die Schultern und schenkte mir dieses entschuldigende Lächeln. „Ich vertraue dir, dass du das meisterst. Versprich mir, dass du dir auch ein wenig vertraust.“
Unwillkürlich nickte ich. Ja, ich musste mir nur vertrauen. Ich hatte die Zügel in der Hand. Ich konnte mich beherrschen. Ich musste.
Auch Adrian nickte, nun mit einem richtigen Lächeln, was selbst seine Augen erreichte. „Mach in Ruhe weiter. Ich sag dem Magister, dass er nach dir sehen soll. Ansonsten sehen wir uns morgen.“
Seine Hände wichen von mir, die Berührung, die mir Halt gab. Adrian drehte sich um und ging. Die rechte Hand hob er und winkte zum Abschied, ohne nochmal nach mir zu sehen. Er stieg die steinernen Treppen hinauf. Die Holztür schwang ins Schloss.
Stille. Ich war alleine.
Ich atmete tief ein. Wiederholte mein Mantra: „Alles ist gut, Lokas. Du hast keinen Hunger. Du bist bei der Arbeit und nichts Schlimmes wird passieren.“
Wieso auch? Sie sind ja schon alle tot, flüsterte wieder diese verfluchte Stimme in meinem Kopf. Ich kapselte sie in meinem Geist ab und ging zurück zu meinem Arbeitsplatz. Je schneller ich es hinter mich brachte, desto früher konnte ich mich in meinem Bett verstecken.
Ich packte das erste Herz, schmiss es auf die Waage und verteilte die Gewichte. Einmal, zweimal, dreimal. Immer wieder das gleiche Herz. Die Teller der Waage schwangen, sie wippte hin und her. Als würde sie mich verspotten. Mir zuflüstern, dass sie langsam machen würde, wenn ich unsauber arbeitete.
Dabei konnte es mir egal sein. Ich hatte schon so viele Organe, Stoffe, Metalle und vieles mehr gewogen, dass ich alleine vom Handgefühl sagen konnte, wie viel sie auf der Waage brachten. Ich hätte mir Gewichte ausdenken können, die Physici würden es niemals merken. Trotzdem strich ich zum dritten Mal das gemessene Gewicht durch.
Geduldig wartete ich darauf, dass sich die Waage stabilisierte, stellte Gegengewichte darauf oder nahm sie hinunter, bis sie eine perfekte Horizontale ergab. Das kostete mich nur die Hälfte meiner Nerven und mehr Zeit, als wenn ich es gleich in Ruhe gemacht hätte.
Ich nahm das nächste Herz. Wieder kratzte der Federkiel. Es platschte, als ich es ins Gefäß warf. Fleisch auf Metall. Metall auf Metall. Kratzen. Platsch. Wieder ein Rhythmus, der mich hypnotisierte.
Nicht mehr viele Herzen. Ich griff nach dem nächsten.
Es lag angenehm in meiner Hand. Ich zuckte zurück, legte es nicht sofort auf den Teller der Waage. Irgendwas war an diesem Herzen anders. Was schadete ein flüchtiger Blick? Ich hatte schon Herzen gesehen.
Auch von außen schien es unscheinbar. Nicht anders als die vielen anderen. Die Herzkammern wölbten sich, waren zugleich straff und weich. Ein feines Netz aus Gefäßen überzog das rötliche Fleisch. Leider konnte ich unter meinen Handschuhen die Unebenheiten nur erahnen.
Ich nahm meine nackte Hand dazu, mit der ich die Gewichte auflegte und schrieb. Eine angenehme Wärme breitete sich in meinen Lenden aus und ließ mich meine Hand zurückzucken. Was war ich gerade dabei zu tun? Nein, das Herz erinnerte mich an niemanden. Es war nur das Organ eines völlig Fremden.
Die Waage stellte sich ein und ich schrieb das Gewicht auf.
Ich nahm es zurück in meine Hand, wollte es in das Gefäß zu den anderen werfen. Meine Finger lösten sich nicht, es verweilte in meiner Hand.
Vor mich hin brummend ging ich zum Gefäß, hielt das Herz darüber und… „Lass los.“ Mein Arm begann zu zittern, mein Kiefer verspannte sich. Mein Magen knurrte mich an, als wäre er ein bissiger Hund, der seine Beute verteidigen wollte.
Ich schielte zum Herzen. Die Form, die Größe, das Gewicht. Es war seinem so ähnlich. Nur dass die Kälte durch meinen Handschuh sickerte. Es war unbelebt, starr. Tot.
Iss es. Dann wird es ein Teil von dir.
Der Gedanke ließ mich keuchen. Gleichzeitig erschaudern.
Zier dich nicht.
„Nein“, flüsterte ich. Ich durfte das nicht tun. Es war nicht richtig. Oder?
Es gehört zu dir. Niemand wird es erfahren. Niemand wird verletzt.
Mein Magen knurrte lauter. Ich zog das Herz zu mir heran, berührte mit meinen nackten Fingerspitzen meinen Haarreif, ehe ich sie über die feuchte Oberfläche des Muskels fahren ließ. Den Lederhandschuh zog ich mir von der anderen Hand. Nun konnte ich es völlig umschließen. Jede Feinheit ertasten.
Es war wirklich wie seins.
Ich führte es zu meinem Mund. Vorsichtig strich ich mit meinen Lippen die Konturen ab. Es war so weich und nachgiebig.
Erst zaghaft öffnete ich meinen Mund, ließ auch meine Zunge dazukommen. Der Geschmack ließ mich erneut erschaudern. Besser als jedes gebratene Fleisch. Ich stöhnte instinktiv auf und unterbrach den Kuss.
Mein eigenes Herz schlug wild. In Gedanken schrie ich mich an, dass ich weitermachen sollte. Aber ich wollte es genießen. Nicht überstürzen.
Meine rechte Hand löste ich vom Herzen, schob sich unter meine Gewänder an meinen glühenden Körper hinab. Das kalte Blut strich ich über meinen Bauch, rieb mich damit ein. Danach löste ich die Bänder meiner Unterhose. Sie glitt an mir hinunter und ich konnte mich völlig umschließen. Langsam begann ich mich zu massieren.
Endlich sind wir wieder zusammen.
Ich verschob den Fokus zurück zu meinem Festmahl. Mein Kiefer öffnete sich erst zaghaft. Fast als wollte ich nur einen Biss antäuschen. Nur spielerisch über die Muskulatur streifen, ohne sie zu verletzen.
Dann biss ich hinein.
Meine Finger krampften um das Herz. Ich knurrte, dunkel und tief. Ich presste meine Kiefer aufeinander, zerschnitt Faser um Faser. Der erste Bissen lag in meinem Mund, wurde von meinen Backenzähnen zerkleinert.
Ich keuchte und stützte mich auf den Seziertisch. Die Knochen erbebten unter meinem abgehackten Atem. Der schwere Eisengeruch schmiegte sich an meine Nase, der Gestank von Zitrone war für mich verschwunden. Das Bild von blutbesprenkelten weißen Federn legte sich wie ein Vorhang über meine Augen. „Lokas, mach weiter“, stöhnte eine längst vergessene Stimme in meinem Kopf.
Egal, wer sie war. Ich wollte eins mit ihr werden. Sein Körper und der Meinige. Für immer. Unvergänglich sollte unser Fleisch verschmelzen.
Ich nickte, schluckte das Stück herunter, das wie süßer Honig meinen Rachen hinunterglitt. Ich nahm den nächsten Bissen.
„Ahhh… Ahhh…“, keuchte ich unter meinen Stößen. Schluckte das nächste Stück hinab. Endlich würde ich meinen Hunger gestillt bekommen. Mein Verlangen befriedigen. Ich unterdrückte es schon so lange. Versuchte es zu ignorieren. Wie ein rostiger Nagel im Fußbett.
Diesen Nagel wollte ich ziehen. Und die Erleichterung über den nachlassenden Schmerz brachte mich dem Höhepunkt immer näher.
„Werden wir eins“, presste ich hervor. Meine Locken lösten sich aus dem Haarreif, verklebten an meiner Stirn.
Ein Happen nach dem nächsten verschwand. Meine Stöße wurden kräftiger, der Tisch polterte unter mir, die Knochen fielen zu Boden.
Eine letzte Wärme fegte durch meinen Körper, ließ jeden noch so kleinen Muskel anspannen, bis alles an mir sich erweichte. Als würde ich einzig aus einem einheitlichen Brei bestehen.
Erschöpft sank ich auf die Knie, konnte nur abgehackt atmen. Das Herz in meiner Hand war verschwunden.
Es war vorbei. Wieder war da nur Stille.
Und Erkenntnis.
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